Mein Arbeitsplatz kann keine Verbindung zum Server aufbauen – Was kann ich tun?

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe warum Ihr Arbeitsplatz keine Verbindung zu Ihrem Server aufbauen kann. Eine Übersicht der häufigsten Ursachen und deren Lösung finden Sie anbei:

1. Die IP-Adresse oder der angegebene Pfad zur Datenbank wurden falsch hinterlegt. Hier reicht oft schon eine einzige Ziffer oder ein Buchstabe und es kann keine Verbindung mehr aufgebaut werden. Dies gilt natürlich auch für eine Neuinstallation von Win-CASA. Auch ein Leerzeichen hat schon dazu geführt, dass die Verbindung nicht hergestellt werden konnte. Wenn es in Ihrem Netzwerk einen Arbeitsplatz gibt der die Verbindung aufbauen kann und ein anderer nicht, liegt dies sehr wahrscheinlich an der hinterlegten IP-Adresse oder dem Pfad. Hier gibt es einen einfachen Trick um an dem anderen Arbeitsplatz wieder eine Verbindung herzustellen.

Sie öffnen den lokalen Ordner ”Dokumente” auf einem Rechner der eine Verbindung herstellen kann und begeben sich anschließend zu dem Ordner ”WINCASA” und hier zu dem Ordner ”Daten”. In diesem Ordner befinden sich einige Dateien, die Sie nach der Spalte ”Typ” sortieren lassen. Nun suchen Sie sich die Dateien mit der Endung ”.INI” bzw. vom Typen ”Konfigurationseinstellungen” heraus. Hier befindet sich eine Datei mit dem Namen ”WHPFAD.INI”. Diese kopieren und transferieren Sie (per E-Mail, USB-Stick, Netzlaufwerk oder anderem Speichermedium) zu dem Arbeitsplatz auf dem die Verbindung nicht möglich ist. An diesem Rechner verschieben Sie die Datei in das Verzeichnis aus dem Sie die Datei ursprünglich kopiert haben und ersetzen hier die bestehende Datei. Nun können Sie erneut versuchen Win-CASA zu starten.

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Falls Sie Win-CASA zum ersten Mal als Netzwerkversion nutzen oder einen neuen Server einrichten, gehen Sie bitte nach dem Merkblatt ”Win-CASA Netzwerkinstallations-Beschreibung” vor: http://www.software24.com/download/beschreibungen.html



2. Der Port 3050 wurde an dem Server noch nicht freigegeben. Wenn der Port 3050 nicht freigegeben wurde, kommt es unter Umständen vor, dass die eingehende Verbindung eines Arbeitsplatzes blockiert wird und somit keine Verbindung zur Datenbank hergestellt werden kann.

Klicken Sie auf das Lupen-Symbol in der Taskleiste von Windows.

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Geben Sie in das Suchfeld „Systemsteuerung“ ein und klicken Sie auf die sogenannte „Desktop-App”.

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Klicken Sie im nachfolgenden Fenster auf „Windows-Firewall“.

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Klicken Sie links auf „Erweiterte Einstellungen“:

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Als Erstes muss links „Eingehende Regeln“ gewählt werden, dann „Neue Regel”:

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Setzen Sie den Punkt bei „Port”:

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Setzen Sie den Punkt bei „TCP“ und „Bestimmte lokale Ports“ und tragen Sie den Port „3050“ ein:

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Setzen Sie den Punkt bei „Verbindung zulassen”:

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„Domäne“, „Privat“ und „Öffentlich“ bleibt angehakt:

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Tragen Sie als Name „Firebird“ ein und beenden diesen Assistenten mit „Fertig stellen“:

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Starten Sie dann Ihren Computer neu.



3. Der Firebird-Server-Manager wurde gestoppt, wurde fehlerhaft installiert oder überhaupt nicht installiert. Der Firebird-Server-Manager stellt die Verbindung zur Datenbank her und wird somit unbedingt benötigt damit Win-CASA gestartet werden kann.

Starten Sie den „Firebird x.x Server Manager“, klicken auf „Stop“ und verlassen das Fenster mit OK.

Ab Windows 7: Klicken Sie auf START – SYSTEMSTEUERUNG, eventuell müssen Sie die Ansicht von Kategorie auf kleine oder große Symbole ändern (rechts neben der Überschrift „Einstellungen des Computers anpassen“) um den Firebird Server Manager sehen zu können.

Screenshot „Firebird x.x Server Manager“:

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Sollte dieses Fenster bei Ihnen grau hinterlegt erscheinen, haben Sie entweder nicht die erforderlichen Benutzerberechtigungen oder Sie haben die Benutzerkontensteuerung aktiviert. Im ersten Fall melden Sie sich bitte als Administrator an das System an um den Firebird neu zu installieren. Im zweiten Fall müssen Sie die Benutzerkontensteuerung deaktivieren und den Rechner neu starten. Die Benutzerkontensteuerung (“Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern”) finden Sie in “Benutzerkonten” unter START – SYSTEMSTEUERUNG von Windows. Ab Windows 7 müssen Sie den Schieberegler ganz nach unten setzen. Nach der Neuinstallation des Firebird können Sie die Benutzerkontensteuerung wieder aktivieren.

Sie finden in der Systemsteuerung den Eintrag PROGRAMME UND FUNKTIONEN. Öffnen Sie die Liste der installierten Programme und deinstallieren die vorhandenen Firebird Server- Versionen (einschließlich aller Komponenten).

Firebird wird standardmäßig unter C:\Programme\Firebird installiert, unter 64-Bit Betriebssystemen unter C:\Programme (x86)\Firebird. Löschen Sie den gesamten Ordner Firebird. Sollte beim Löschen des Ordners eine Fehlermeldung erscheinen, starten Sie den Computer neu und versuchen Sie es nochmal.

Damit sichergestellt ist, dass der Firebird deinstalliert ist, prüfen Sie ob die Datei GDS32.DLL unter C:\Windows\System32 oder bei 64-Bit Betriebssystemen C:\Windows\SYSWOW64\ vorhanden ist, wenn ja, dann löschen Sie die DLL-Datei.

Führen Sie die Installation des neuen Firebird Servers aus, indem Sie die Setup-Datei FirebirdSQL.exe starten. Diese finden Sie im Installationsverzeichnis Ihrer Win-CASA-Installation (z.B. C:\Programme\Win-CASA20xx\) im Unterordner FirebirdSQL oder führen die Setup-Datei aus, welche Sie per E-Mail von unserem Support erhalten haben. In der Regel können Sie alle vorgeschlagenen Standard-Optionen bestätigen und bis zur Installation weiterklicken.

Nach erfolgreicher Installation sollte nun das Fenster für den Firebird Server Manager, wie im oben gezeigten Bild, angezeigt werden.

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