Dieses Thema hat „Immobilien Vermieten“ in seiner aktuellen Ausgabe als Special aufgegriffen. Auf 12 Seiten werden unterschiedliche Software-Programme und Anbieter vorgestellt und verglichen.
Eine ist klar: Wer auch nur ein bisschen professionell Wohnungen verwalten oder Immobilien verkaufen will, kommt ohne eine spezielle Softwarelösung nicht aus. Soweit, so gut. Aber die nächste Frage, welche Software die Richtige für die individuellen Anforderungen ist, lässt sich schon schwerer beantworten. Voraussetzung ist dafür natürlich, dass die Anforderungen bekannt sind. Ist dies nicht der Fall, bietet die Anschaffung einer neuen Software die Chance, die internen Abläufe zu analysieren und Verbesserungs- oder Vereinfachungspotenziale zu identifizieren, die gemeinsam mit der Softwareeinführung umgesetzt werden.
Die Anforderung, die sich am leichtesten eingrenzen lässt, betrifft die Software, mit der das neue Programm kompatibel sein muss, also das Betriebssystem. Denn nicht alle angebotenen Programme laufen auf jedem Betriebssystem. Wer – aus welchen Gründen auch immer – auf den Mac schwört, findet in der Liste der 39 näher vorgestellten Programme nur einen eindeutigen Treffer. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass auch weitere Programme auf dem Mac laufen, aber garantiert wird es nicht. Für Freunde des Pinguins (Linux) gibt es mit 4 Programmen zwar etwas mehr Angebot, aber aus dem Vollen schöpfen kann man eben auch hier nur mit Windows. Mit der kleinen Einschränkung allerdings, dass derzeit nur 15 Programme mit Windows Vista kompatibel sind. Hier ist allerdings für die Zukunft sicher mit einer weiteren Steigerung zu rechnen, wenn Vista zunehmend die Vorgängerversionen NT, XP usw. ablösen wird.
Die fachlichen Anforderungen an die Software unterscheiden sich an Hand der Größe des Unternehmens. Wenn die Verwaltung von Immobilien in einem großen Unternehmen überregional und mit unterschiedlichen regionalen Regeln erfolgt und umfangreiche, spezielle Formen der Rechnungslegung erforderlich sind, muss die Software individuell an diesen Bedarf angepasst werden (Customizing). Dieser Markt ist eher klein, sowohl von Anbieter- als auch von Nachfragerseite, weil er sehr speziell ist.
Davon abgegrenzt ist der Markt für Standardsoftware. Die Produkte decken die Zielgruppe von mittleren und kleineren Unternehmen bis zu kleineren Hausverwaltungen ab. Damit geht meist nicht nur die Gesamtzahl der verwalteten Objekte einher, sondern auch die Art der Objekte. Denn Gewerbeimmobilien und Wohnungen erfordern doch hier und da ein gesondertes Vorgehen.
In der Marktübersicht vergleicht „Immobilien Vermieten“ 39 Software-Pakete. Bei 11 Kriterien (z.B. doppelte Buchführung, Datenexport und –import, Support) wird nur ermittelt, ob diese erfüllt sind oder nicht. Dazu kommen weitere Detailinformationen zu Zusatzfunktionen, Updates und neuen Features. Betrachtet man die 20 betrachteten Produkte für kleinere Hausverwaltungen, so erfüllen 11 davon alle 11 Kriterien. 4 Produkte erfüllen ein Kriterium nicht, bei 3 Produkten sind 2 Kriterien nicht erfüllt, bei je einem sind 3 und 4 Eigenschaften nicht vorhanden.
Preislich ist ebenfalls eine große Spanne vorhanden. Vergleicht man die 11 Anbieter, die die 11 Kriterien alle erfüllen, so fallen 3 Anbieter aus dem Vergleich heraus, da sie ihre Preise nur individuell festlegen können. Nimmt man die 298 EUR für die Vollversion von Win CASA aus dem Hause Software 24 als Richtwert, so gibt es nur einen Anbieter aus dem Kreis der verbleibenden 8, der einen knapp günstigeren Preis hat. Einige Anbieter liegen nicht weit entfernt im Bereich bis 500 EUR, während es durchaus auch Produkte bis 5.000 EUR gibt.
Bei diesen Unterschieden ist es dann natürlich wichtig, genau hinzuschauen. Dazu eignen sich Demo-Versionen, sofern sie vom Anbieter zur Verfügung gestellt werden. Denn mit der Demo-Version kann man nicht nur testen, ob die Software mit dem Betriebssystem kompatibel ist, sondern man kann sich seinen persönlichen Eindruck vom „Look-and-Feel“ des Programms machen. Denn manches ist ja auch Geschmacks- oder Gewohnheitssache.
Hat die Demo-Version den Test bestanden, geht der Kauf – meist Online als Bestellung oder Download – dann schnell und einfach.
Was dann natürlich ansteht, ist die Eingabe der Stammdaten, die einem leider keine Software abnehmen kann. Diese Arbeit mag am Anfang langwierig und monoton erscheinen. Wichtig ist aber, hier sorgfältig vorzugehen, denn diese Anfangsinvestition wird sich spätestens nach der ersten Jahresabrechnung in Form von Arbeitsersparnis durchaus auszahlen.
Neben dem Kaufpreis der Software ist der anschliessende Service und Support ein wichtiges Kriterium. Dieser sollte einen reibungslosen Betrieb der Software über einen langen Zeitraum sicherstellen. Dass dies der Software24.com GmbH gelingt, bestätigen die vielen Kundenmeinungen unter www.software24.com/referenzen.