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Die SCHUFA – Was ist sie und wofür wird sie gebraucht?

angekreuztes Quadrat in futuristischer Plastikoptik

Die Begrifflichkeit „SCHUFA-Bonitätsauskunft“ dürfte Ihnen bekannt sein. Sie ist Ihnen bestimmt schon einmal im Zusammenhang mit Krediten, Wohnungen oder anderen Angelegenheiten über den Weg gelaufen. Hier soll es vor allem um Fakten rund um die SCHUFA und deren Vorteile auf den Immobilienmarkt bezogen.

Inhalt

  1. Was ist die SCHUFA?
  2. Wie arbeitet die SCHUFA?
  3. Die SCHUFA-BonitätsAuskunft und Bonitätscheck
  4. Was wirkt sich auf die Bonität aus?
  5. Wozu ist die SCHUFA gut?

Was ist die SCHUFA?

Der Name SCHUFA ist eine Abkürzung für “Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung”. Laut eigener Website ist sie der führende Lösungsanbieter von Auskunftei- und Informationsdienstleistungen. Sie gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit einer Partei. Wenn also von SCHUFAScore oder SCHUFA-Auskunft gesprochen wird, ist meist ein und dasselbe gemeint: die Bonität oder auch Kreditwürdigkeit.

Wie arbeitet die SCHUFA?

Die SCHUFA arbeitet mit Scoring-Verfahren. Unter Scoring versteht man allgemein verschiedene Verfahren, die auf der Grundlage von verschiedenen gesammelten Daten eine Prognose in Form von Wahrscheinlichkeitswerten für die Zukunft erstellen. Dieses Verfahren wird in vielen Bereichen eingesetzt, u.a. in der Medizin (z.B. Herzinfarkt-, Schlaganfallprognose), Meteorologie etc.

Beim Kreditscoring wird also genau dieses Verfahren auf die Bonität angewendet. Es wird also eine Wahrscheinlichkeit berechnet, die aussagen soll, wie wahrscheinlich es ist, dass die betreffende Person in Zukunft ihren Zahlungen nachkommt.

Aus den gesammelten Daten wird bei der SCHUFA mit Hilfe eines Scoring-Verfahrens eine Annäherung an die Bonität, also die Kreditwürdigkeit.

Die Bonitätsauskunft und BonitätsCheck

Zunächst eine ganz kurze Definition des Wortes Bonität. Das Wort Bonität kann mit Kreditwürdigkeit gleichgesetzt werden. Sie ist ein Indikator dafür, wie zuverlässig Zahlungen von einer Person erwartet werden. Dies wird anhand von Erfahrungswerten aus vergangenen Zahlungen wie Kreditkartenzahlungen, Stromrechnungen oder anderen Faktuierungen ermittelt.

SCHUFA-BonitätsAuskunft

Die Schufa BonitätsAuskunft beinhaltet vier Bestandteile:

  • Zertifikat
  • SCHUFA Orientierungswert
  • SCHUFA Branchenscores
  • Erläuternde Informationen

SCHUFA-BonitätsCheck

Der einzige Unterschied zwischen der SCHUFA-BonitätsAuskunft und dem SCHUFA-BonitätsCheck besteht darin, dass die BonitätsAuskunft bei der SCHUFA angefordert wird und nur in Papierform per Post zugestellt wird. Der BonitätsCheck kann auch auf verschiedenen Internetseiten, wie z.B. Immobilienportalen, beantragt werden. Außerdem liegt der BonitätsCheck in digitaler Form als PDF-Datei vor und ist daher unter Umständen schneller verfügbar.

Was wirkt sich auf die Bonität aus?

Im Scoring-Verfahren werden sowohl „positive“ als auch „negative“ Informationen gespeichert. Dabei handelt es sich um pünktliche Zahlungen und Zahlungsausfälle. Vor allem die Zahlungsausfälle beeinflussen die Bonität am stärksten. Sind also wenige oder keine Zahlungsausfälle zu verzeichnen, ist die Bonität besonders hoch. Auch Kredite, ihre Anzahl und ihr Verlauf beeinflussen die Bonität. Hierbei werden auch Dispositionskredite auf Girokonten berücksichtigt.

Fazit: Wozu ist die SCHUFA gut?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die SCHUFA im Prozess der Wohnungsvermittlung durchaus ihre Berechtigung hat. Die Auskunft über die Bonität eines Mietinteressenten kann eine wichtige Grundlage sein. Je nach Situation können jedoch weitere Auskünfte eine fundiertere Sicherheit bieten. So kann z.B. bei jungen Menschen eine (Eltern-)Bürgschaft empfehlenswert sein. Generell kann auch eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung aus einem früheren Mietverhältnis zusätzliche Sicherheit bieten.

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